Sexy Marginalized_Essay über Diversity* und Inklusion im Kulturbetrieb

für #Positionen: Magazin für neue Musik

360°Video: Begegnung

Eine VR-Experience über eine toxische Beziehung und ihre Folgen.

In Zeiten der #Metoo-Bewegung trauen sich immer mehr Frauen öffentlich über ihre Erlebnisse zu sprechen. So auch Maxi. Sie ist die Protagonistin dieses Films. Sie ist eine junge, reflektierte und kreative Frau. Sie ist offenherzig und sympathisch. Es gab eine Zeit in ihrem Leben, wo sie an ihre Grenzen kam, soweit das sie ihre eigene mentale Gesundheit in Frage stellte. Was sie nicht wusste oder verdrängte ihr Ex-Partner war ein Narzisst. Maxi befand sich 1,5 Jahre in einer toxischen Beziehung. Diese Verbindung eskalierte in einer Vergewaltigung. Maxi wird uns erzählen von ihrer dunklen Begegnung und welche Folgen toxische Beziehungen haben.

360°Kurzdoku:Begegnung

Queeres Begehren-Pornos, Clubs und sexpositive Frauen* bei Queerness Exhibition am 2.August 2019; 21h im Projektraum 145

Die für BR2 Nachtstudio produzierte Radio-Dokumentation: Queeres Begehren-Pornos, Club und sexpositive Frauen* präsentiere ich erneut im Rahmen der Berliner Ausstellung Queerness, diese findet im Rahmen des 50jährigen Stonewall Jubiläums statt. Die Erlöse der Ausstellung gehen an LGBTQI-NGO’s und Artists. Das Kaltblut-Magazin schreibt folgendes zur Ausstellung:

https://www.kaltblut-magazine.com/queerness-an-exhibition-at-projektraum-145/

Queering the Pop: Warum Transfrauen und nonbinäre Artists die Popkultur beeinflussen müssen

Der Pop braucht queer-feministische Positionen als Gegengewicht zu immer gleichen Körper-und Rollenbildern. Der queer-feministische Pop reflektiert Hautfarbe, Klasse und Gender-Performance und will dabei musikalisch innovativ sein.

In Berlin gibt es eine rege queere Kultur mit vielen spannenden Künstler*innen, die derzeit die Musikszene innovativ prägen. Dazu gehören Lotic, Planningtorock, Sanni Est und einige mehr. Die Braslianerin Sanni Est ist Produzentin, DJ, Komponistin, Sängerin und Aktivistin. Die Transfrau lebt seit ihrem 18. Lebensjahr in Berlin und beschreibt ihre Musik als elektronisches Trans*genre. Eine Melange zwischen experimentellen, elektronischen Klängen bis zu clubbigen Dancetracks. Visuell erinnern einige ihrer Videos an artifizielle Telenovelas, die szenisch eine Geschichte erzählen. Andere Clips wiederum entsprechen klassischen Dance-Clips mit einem high-qualitiy-Lowbudget-Look. In ihrer Musik geht es um die romantische Liebe, die mit strukturellen Ungleichgewichten und kulturellen Unterschieden zu hadern hat. Problematiken, die sich eben so auftun als transgender Person of color auf dem deutschen Datingmarkt.

Im Allgemeinen wird angenommen, dass die Gesellschaft voranschreitet und die Diversität scheinbar im Mainstream weitestgehend angekommen ist. Trotzdem bestehen die Regeln des Neoliberalismus fort, und mit denen haben auch queere Positionen und Personen zu dealen. Sanni Est meint dazu:

„Die Körper, die als attraktiv in einer oberflächlichen, auf Konkurrenz basierenden Gesellschaft gelten, werden am meisten respektiert. Das Leben einer nicht-binären oder Transperson, die nicht visuell als attraktiv gilt, wird nicht leichter gemacht, wenn das Queer-sein mit jungen, sexualisierten Hochglanz-Bildern verbunden wird.“

Hier gehts zum Online-Artikel von BR-Kultur